Lichttherapiegeräte - Infos zu Art und Anwendung von Lichttherapie
Lichttherapie Lampen werden sowohl zur professionellen medizinischen Lichttherapie als auch zur heilenden Nutzung von Licht zu Hause verwendet. Unterschieden werden Lichttherapiegeräte zwischen Leuchten zur Simulation von Tageslicht oder solchen mit wärmender Wirkung.
Wärmende Rotlichtlampen, Infrarotlampen
Eine Infrarot- oder auch Rotlichtlampe wirkt mit ihrer Infrarotstrahlung wärmend. Das intensive, wärmende Infrarotlicht wird zur örtlichen medizinischen Lichttherapie eingesetzt. Bspw. zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen an Stirn-/Nasennebenhöhlen und Mittelohr, bei rheumatischen Erkrankungen oder auch bei Muskelverspannungen.
Hinweis: Da Rotlichtlampen sehr heiß werden, sollte immer ein entsprechender Abstand eingehalten und der direkte Kontakt mit Haut oder anderen Materialien unbedingt vermieden werden.
Tageslichtlampen und Lichtwecker
Mit einer Lichtstärke von 10.000 Lux simulieren Tageslichtlampen natürliches Sonnenlicht. Sie können als zusätzliche Raumbeleuchtung aufgestellt oder für eine intensive Bestrahlung aus kurzer Distanz eingesetzt werden. Neben durch Lichtmangel verursachten depressiven Störungen wie z. B. einer Winterdepression, löst das Lichttherapiegerät auch Schlafprobleme oder wird bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte eingesetzt.
Spezielle Lichtwecker simulieren mit einer Lichtstärke von 2.500 Lux Sonnenunter- und Sonnenaufgang zum natürlichen Einschlafen und Aufwachen.
Hinweis: Bei der Verwendung einer Tageslichtlampe sollte ein Sicherheitsabstand von 15 - 20 cm eingehalten und nicht direkt in das Licht geblickt werden.